Verlässliche Infrastrukturinformationen beginnen mit Validierung
In vielen industriellen Umgebungen sind Infrastrukturdaten über voneinander getrennte technische Dokumentationen, Tabellen, Altsysteme und Betriebsaufzeichnungen verteilt, die über Jahrzehnte hinweg gewachsen sind. Obwohl häufig bereits große Mengen an Informationen vorhanden sind, besteht die größte Herausforderung oft darin festzustellen, welchen Daten tatsächlich vertraut werden kann.
Virtual Plant® unterstützt Unternehmen dabei, eine validierte Grundlage für ihre Infrastrukturinformationen zu schaffen. Dafür werden technische Informationen, der vor Ort erfasste Anlagenzustand und miteinander verknüpfte Asset-Strukturen kontinuierlich innerhalb einer zentralen Umgebung abgeglichen.
Die Herausforderung unzuverlässiger Brownfield-Daten
Brownfield-Anlagen entwickeln sich kontinuierlich weiter – durch Umbauten, Stillstände, temporäre Reparaturen, Eingriffe externer Dienstleister und betriebliche Veränderungen. Im Laufe der Zeit entstehen dadurch immer größere Abweichungen zwischen der technischen Dokumentation und den tatsächlichen Bedingungen vor Ort.
Infolgedessen sehen sich Unternehmen häufig mit folgenden Herausforderungen konfrontiert:
- veraltete Dokumentationen
- uneinheitliche Asset-Strukturen
- fehlende Infrastrukturinformationen
- nicht dokumentierte Änderungen
- doppelte oder widersprüchliche Datensätze
- voneinander getrennte operative Systeme
- geringes Vertrauen in technische Daten
Ebenenübergreifende Validierung von Infrastrukturdaten
Virtual Plant® versteht die Validierung von Infrastrukturdaten als kontinuierlichen, intelligenten Prozess und nicht als einmalige Dokumentationsmaßnahme.
Da technische Dokumente, gekennzeichnete Assets, Punktwolken, unterirdische Infrastruktur, Betriebsaufzeichnungen und räumliche Umgebungen objektbezogen miteinander verknüpft bleiben, können sich die verschiedenen Infrastrukturebenen innerhalb der Plattform fortlaufend gegenseitig überprüfen und validieren.
Dadurch werden insbesondere folgende Bereiche deutlich verbessert:
- Nachverfolgbarkeit der Infrastruktur
- Vollständigkeit der Asset-Daten
- Konsistenz technischer Informationen
- Vertrauen in betriebliche Daten
- Transparenz über fehlende oder widersprüchliche Informationen
Aufbau einer verlässlichen digitalen Grundlage
Validierte Infrastrukturinformationen sind nicht nur für Engineering-Prozesse von entscheidender Bedeutung, sondern auch für Instandhaltung, Integritätsmanagement, Erweiterungsprojekte, Betriebssicherheit und zukünftige KI-Initiativen.
Virtual Plant® unterstützt Unternehmen dabei, fragmentierte Brownfield-Informationen in eine vernetzte und verlässliche Grundlage für intelligente Infrastrukturdaten zu überführen. Diese bildet die Basis für langfristige Betriebs- und Digitalisierungsstrategien.
Praxisnahe Validierung für reale Industrieumgebungen
Im Gegensatz zu aufwendigen und schwer zu pflegenden Engineering-Modellierungsansätzen konzentriert sich Virtual Plant® auf eine praxisnahe Validierung von Infrastrukturinformationen, die an den tatsächlichen industriellen Betriebsabläufen ausgerichtet ist.
Dabei werden Engineering-Kompetenz, Technologien zur Erfassung der realen Anlagenumgebung und ein tiefes Verständnis operativer Prozesse miteinander kombiniert. So entstehen skalierbare Umgebungen für intelligente Infrastrukturinformationen, die auch langfristig effizient gepflegt und weiterentwickelt werden können.
Indem Virtual Plant® das Vertrauen in bestehende Infrastrukturinformationen stärkt, ermöglicht die Plattform Unternehmen, schnellere, sicherere und fundiertere betriebliche Entscheidungen für sich kontinuierlich verändernde Brownfield-Anlagen zu treffen.