Verbesserte Transparenz für den täglichen Betrieb
Instandhaltungs- und Inspektionsmaßnahmen sind in hohem Maße auf verlässliche Infrastrukturinformationen und einen schnellen Zugriff auf die tatsächlichen Bedingungen vor Ort angewiesen. In vielen Industrieanlagen arbeiten Instandhaltungsteams jedoch weiterhin mit fragmentierten Dokumentationen, voneinander getrennten Systemen und veralteten technischen Unterlagen, während sie gleichzeitig immer komplexere Brownfield-Umgebungen verwalten müssen.
Die richtigen Asset-Informationen zu finden, die umliegenden Infrastrukturbedingungen zu verstehen und die tatsächliche Situation vor Ort zu überprüfen, erfordert häufig einen erheblichen manuellen Aufwand, noch bevor die eigentlichen Instandhaltungsarbeiten beginnen können.
Brownfield-Anlagen verändern sich im Laufe der Zeit kontinuierlich durch Umbauten, temporäre Reparaturen, betriebliche Eingriffe und nicht dokumentierte Änderungen vor Ort. Mit zunehmender Komplexität der Infrastruktur stehen Instandhaltungs- und Inspektionsteams häufig vor folgenden Herausforderungen:
- veraltete technische Dokumentationen
- voneinander getrennte Asset-Datensätze
- erschwerter Zugriff auf Infrastrukturinformationen
- fehlende oder uneinheitliche Kennzeichnungsstrukturen
- eingeschränkte Transparenz über angrenzende Systeme
- wiederholte Überprüfungen vor Ort
- Risiken durch betriebliche Abhängigkeiten während Eingriffen
Diese Herausforderungen verringern nicht nur die Effizienz, sondern können auch die betriebliche Unsicherheit und den Vorbereitungsaufwand vor der Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen erhöhen.
Intelligente Infrastrukturinformationen für Instandhaltungsprozesse
Durch die Kombination validierter technischer Informationen, realitätsnaher Bestandserfassung und vernetzter Asset-Informationen können sich Instandhaltungsteams mit deutlich mehr Kontext und einem besseren Informationszugang durch komplexe Infrastrukturumgebungen bewegen.
Assets, technische Dokumente, Inspektionsaufzeichnungen, Anmerkungen und betriebliche Informationen bleiben innerhalb derselben Infrastrukturumgebung miteinander verknüpft.
Dadurch erhalten Nutzer bereits vor Beginn der Arbeiten vor Ort ein besseres Verständnis von:
- Asset-Standorten
- Beziehungen zur umliegenden Infrastruktur
- betrieblichen Abhängigkeiten
- Zugangsbedingungen für Inspektionen
- Einschränkungen durch unterirdische Infrastruktur
- zugehörigen technischen Dokumentationen
bevor die Arbeit beginnt.
Zeitaufwand bei der Informationssuche reduzieren
In vielen Industrieunternehmen verbringen Instandhaltungsmitarbeiter einen erheblichen Teil ihrer Zeit damit, Infrastrukturinformationen in verschiedenen Systemen, Ordnern und voneinander getrennten Dokumenten zu suchen.
Virtual Plant® reduziert diesen betrieblichen Aufwand, indem Nutzer direkt über verknüpfte Infrastrukturobjekte auf relevante Informationen zugreifen können. Anstatt zwischen isolierten Systemen wechseln zu müssen, gelangen Teams von einem physischen Asset unmittelbar zu den zugehörigen:
- P&IDs
- Instandhaltungshistorien
- Inspektionsbeobachtungen
- technischen Kommentaren
- Informationen zur unterirdischen Infrastruktur
- zugehörigen Betriebsdokumenten
Alle Informationen stehen innerhalb einer zentralen, kontextbezogenen Umgebung zur Verfügung.
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Unterstützung der standortunabhängigen Vorbereitung und Zusammenarbeit
Traditionelle Prozesse zur Vorbereitung von Instandhaltungsmaßnahmen sind häufig stark von wiederholten Vor-Ort-Terminen und manuellen Anlagenbegehungen abhängig, um die Infrastrukturbedingungen vor einem Eingriff zu verstehen.
Virtual Plant® trägt dazu bei, diese Abhängigkeit zu reduzieren, indem die Plattform eine standortunabhängige Transparenz über die Infrastruktur sowie engineering-basierte Validierungsprozesse ermöglicht.
Instandhaltungsplaner, Inspektoren, Engineering-Teams und Auftragnehmer können die Infrastrukturbedingungen bereits vor Beginn der Arbeiten vor Ort gemeinsam überprüfen. Dadurch können Einsätze vor Ort gezielter, sicherer und betrieblich effizienter durchgeführt werden.
Virtual Plant® unterstützt Unternehmen dabei, eine skalierbare und praxisnahe Grundlage für intelligente Infrastrukturinformationen zu schaffen, die tägliche Instandhaltungsprozesse unterstützt, ohne auf aufwendige und schwer zu pflegende Engineering-Modellierungsumgebungen angewiesen zu sein.